Basketball: U18 bei der Quali NDM

12.04.2016

Am Wochenende 03./04.04.2016 stand für die U18 die Qualifikation für die Norddeutschen Meisterschaften auf dem Programm. Dort traf man auf den U18 Finalgegner EBC Rostock II, den Hamburger Meister TuRa Harksheide sowie den Kieler TB.  
 
Am Samstag stand die Partie gegen die Gastgeber aus Rostock an. Eine Bilanz von zwei Niederlagen und einem Sieg in dieser Saison versprach ein spannendes Spiel. Nach einem ausgeglichen Start waren es die Greifswalder, die sich absetzen konnten und das erste Viertel mit 21:14 für sich entschieden. Vor allem am Brett stellte Joshua Bothe die Rostocker Verteidigung vor einige Probleme. Auch im zweiten Viertel waren die Gäste zunächst das bessere Team. Zwischenzeitlich konnte man sich einen 11 Punkte Vorsprung erarbeiten. Ausgebremst wurde man im Anschluss durch das 3. Persönliche Foul von Joshua Bothe, dessen Fehlen man nur schwer kompensieren konnte. Dennoch gelang es den Greifswaldern mit einer 40:33 Führung in die Pause zu gehen. In der Offense sorgen vor allem die Guards Karl Zahradka und Simon Lukowski für Punkte. Nach der Pause war es erneut Joshua Bothe der in der Offense für die ersten 7 Punkte sorgte und dann frühzeitig das Feld mit 4 Fouls wieder verlassen musste. Zudem ließ man sich vom Druck der Rostocker Verteidigung verunsichern und brachte die Gastgeber durch eine Vielzahl von unnötigen Ballverlusten zurück ins Spiel. Dennoch stemmte sich das Team gegen eine Rostocker Aufholjagd und rettete einen 59:53 Vorsprung in den Schlussabschnitt. In diesem lief für die Greifswalder aber garnichts mehr zusammen. Joshua Bothe stand weniger als eine Minute auf dem Feld, bevor seine Partie mit 5 Fouls vorzeitig beendet war. Zudem leisteten sich die Gäste weiterhin zu viele Turnover, was die Rostocker nutzen um in Führung zu gehen. Trotz vieler Fehler gelang es den Greifswaldern lange im Spiel zu bleiben. Mit zwei Punkten Rückstand ging man in die letzten 3 Minuten. Allerdings musste man sich foulbedingt auch von Karl Zahradka verabschieden. So gelang es den Gastgebern sich entscheidend abzusetzen und das Spiel mit 69:80 für sich zu entscheiden.
Karl  Zahradka(18 Punkte), Joshua Bothe(17), Simon Lukowski(17), Robin Jahr(6), Kasper Pedersen(6), Pascal Schwarz(5), Hannes Deutsch, Marius Maschke, David Pulli, Constantin Werner
 
Am Sonntag wartete mit TuRa Harksheide der Meister der Hamburger Leistungsrunde auf das Greifwalder Team. Die Hamburger zeigten mit einem 0:12 Run gleich zu Beginn, dass sie die Partie frühzeitig entscheiden wollten. Nach einer Auszeit hielten die Greifswalder dann aber deutlich besser dagegen und spielten wesentlich cleverer. Dennoch ging das erste Viertel mit 14:36 an Harksheide. Im zweiten und dritten Viertel wuchs der Vorsprung weiter an. Vor allem gegen die aggressive Full Court Presse unterliefen den Greifswaldern viele Ballverluste. Zwar gelang es auch immer wieder freie Abschlüsse herauszuspielen, die offenen Würfe aus der Distanz fanden aber nicht ihr Ziel. Auch am Brett wurden ungewöhnlich viele einfache Punkte liegen gelassen. Erst im Schlussviertel fand man sich wieder besser zurecht und verlor dieses nur mit 17:18. Während die üblichen Scorer der Greifswalder von der Defense vollständig abgemeldet wurden, zeigten  die Bankspieler Hannes Deutsch, Kasper Pedersen und Marius Maschke sehr gute Leistungen und sorgen am Brett für Punkte. Doch auch das konnte die klare 37:106 Niederlage nicht verhindern.
Hannes Deutsch(10), Marius Maschke(6), Karl Zahradka(5), Kasper Pedersen(4), Joshua Bothe(4), Robin Jahr(4), Simon Lukowski(2), Pascal Schwarz(2), David Pulli, Constantin Werner
 
Direkt im Anschluss an dieses Spiel musste die U18 gegen den bis dahin sieglosen Kieler TB antreten. Man tat sich von Beginn an überraschend schwer. In der Pick and Roll Verteidigung machten die Greifswalder viele Fehler. Vor allem A. Ahmed konnte diese immer wieder nutzen. Das erste Viertel ging mit 14:17 an die Kieler. Im zweiten Quarter änderte sich am Spielverlauf wenig. In der Offense erzielten Karl Zahradka und Joshua Bothe die ersten 20 Punkte für Greifswald. Mit einem unbefriedigendem 32:32 ging es in die Halbzeit. Nach der Pause zeigten die Greifswalder ein anderes Gesicht. In der Defense ging man wesentlich aggressiver zu Werke und verhinderte einfache Punkte aus dem Pick and Roll. Auch in der Offense lief es deutlich besser. Hohes Tempo führte immer wieder zu einfachen Punkten, den Zug zum Korb konnten die Kieler kaum unterbinden. Ein 20:0 Run im dritten Viertel entschied die Partie vorzeitig. Dabei zeigten sich aber nicht nur die üblichen Scorer, auch von der Bank kam erneut gute Entlastung. Im letzten Viertel konnten die Greifswalder angeführt von einem stark spielenden Karl Zahradka den Vorsprung weiter ausbauen. Am Ende siegte die SG Greifswald verdient mit 83:61 und beendete die Qualifikation mit einem Sieg und zwei Niederlagen auf dem 3. Platz.
Karl Zahradka(31), Joshua Bothe(17), Simon Lukowski(13), Hannes Deutsch(10), Marius Maschke(8), Kasper Pedersen(4), Robin Jahr, Pascal Schwarz, David Pulli, Constantin Werner

 

Basketball-Oberliga MV

Herren /10.04.2016 / Playoffhalbfinale, 1.Spiel

 

SV NOBA Greifswald-BIG Rostock 64:48 (13:8, 29:20, 39:38)

 

Fast in Bestbesetzung, allerdings ohne den zuletzt überragend agierenden Spielertrainer Michael Buse trat am frühen Sonntagabend der SV NOBA im ersten Playoffhalbfinale gegen den amtierenden Landesmeister, die BIG Rostock, in der vollbesetzten Arndthalle in Greifswaldan.

Die Spiele der beiden Teams in der regulären Saison endeten äußerst knapp, beide konnten jeweils ihre Heimspiele nur mit Zittern gewinnen. Nun hieß es für Greifswald in den „Best of 2“-Playoffs die ansteigende Form der letzten Spieltage zu bestätigen.

BIG Rostock eröffnete die Partie mit einem erfolgreichen 3-Punkte Wurf, der SV NOBA konterte aber mit einem 10:0 Run. Am Ende des 1.Viertels stand ein 13:8 für den Gastgeber auf der Anzeigetafel der Arndthalle.

Das zweite Viertel war hart umkämpft. Beide Teams spielten eine sehr physische Defense und egalisierten sich damit. Trotzdem konnten die Greifswalder die Führung bis zur Halbzeit noch etwas weiter auf 29:20 ausbauen.

Nach der Pause schien NOBA endgültig davon ziehen zu wollen (23. Min. 33:20). Aber so einfach wollte Rostock sich nicht geschlagen geben. Mit einer beeindruckenden Offensivleistung glich man in der 29. Minute zum 38:38 aus, nur ein verwandelter Freiwurf von Cornelius Fischer in der letzten Minute des 3.Viertels bewahrte den SV NOBA vor einem Rückstand. (39:38, 30.Min.)

Das 4.Viertel stand dann aber eindeutig im Zeichen der Gastgeber. Cornelius Fischer überragte jetzt in der Greifswalder Offensive (15 seiner 17 Punkte in den letzten 11 Minuten), das Team von Trainer Buse überzeugte aber auch als geschlossene Einheit in der Verteidigung. So ließ man in 9 Minuten nur noch 5 Rostocker Punkte zu, markierte aber selbst auf der Gegenseite 22! Beeindruckend auf Greifswalder Seite die exzellente Freiwurfquote von 11 Treffern bei 13 Versuchen (85%). Nur in der letzten Minute des Spiels kam die BIG nochmal zu 5 für den SV NOBA unnötigen Korbpunkten.

Das Endergebnis von 64:48 garantiert dem SV NOBA ein relativ beruhigendes Polster für das Rückspiel am kommenden Wochenende inRostock und damit den Einzug in das Finale der Landesmeisterschaft. Aber jeder, der sich im Basketball auskennt weiß, dass ein Weiterkommen auch mit 16 Punkten Vorsprung nicht gesichert ist. Zumal Playoffs eigene Gesetze haben.

 

Greifswald mit: Fischer (17 Punkte); Schröder (14); Due (13); Miedtank (6); Holzer, D.(5); Bartelt (4); Witt (3); Holzer, E.(2); Nickel und Heyne

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